Der Gollenstein in Blieskastel ist ein uraltes Relikt aus vergangenen Zeiten und zugleich das Wahrzeichen der Barockstadt. Weit über der Stadt steht der circa 6,60 m große Monolith auf dem Hochplateau in Blieskastel. Dort soll er seit etwa 4000 Jahren stehen und als heidnische Kultstätte zwischen der Bronzezeit und der Jungsteinzeit gedient haben. Er gilt durch seine Größe sogar als „größter Menhir Mitteleuropas“. Für den Kriegsbeginn wurde er allerdings 1939 umgelegt, damit ihn die französische Luftwaffe nicht als Zielpunkt nutzen konnte. Dabei zerbrach er in vier Teile. 1951 wurde er dann erst wieder zusammengesetzt und aufgerichtet. Wie ein stummer Riese steht er nun auf seinem freien Feld. In Kombination mit der Sonne lässt er sich besonders kreativ fotografieren. So sieht der Sandstein einmal aus wie ein Streichholz und einmal wie ein Leuchtturm, was dem ganzen Platz eine wirklich mystische Atmosphäre verleiht und wie ein Mini-Stonehenge wirkt:
Auf dem Weg zum Gollenstein in Blieskastel
Auf dem Weg zum Gollenstein in Blieskastel kommt man an vielen weiteren Sehenswürdigkeiten vorbei. Startet man etwa beim Wallfahrtskloster, kann man durch den Klostergarten wandern, der mit seinen schönen Skulpturen wirklich sehenswert ist. Dann gelangt man kurz vor der Gollensteinhütte noch an dem jüdischen Friedhof vorbei, welcher durch seine starke Verwitterung ein wirklich unheimliches, aber spannendes Fotomotiv ist. Aber auch wenn man in der Altstadt startet und den steilen Berg neben der Schlosskirche hinaufläuft, kann man einiges zu sehen bekommen. Denn die Barockstadt stellt mit ihren kleinen Gässchen und farbenfrohen Häusern ein wirklich wunderschönes Fotomotiv dar:
Informationen zur Geschichte: Infoschild „SaarErlebnisLand Gollenstein“ der Saarpfalz Touristik
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