BURG HOHENECKEN

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Die Burg Hohenecken in Kaiserslautern beim Gelterswoog in Rheinland-Pfalz geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Auch wenn sie immer wieder zerstört und wieder umgebaut wurde, kann man heute noch durch die eindrucksvollen Ruinen erahnen, wie mächtig sie einst war. Mit den vielen hohen Mauern und den zahlreichen eingelassenen Fenstern ist sie auf jeden Fall ein sehenswertes, mittelalterliches Fotomotiv. So schmückt zudem ein verwunschener, alter Baum den steinernen Burgbrunnen, den er mit seinen knorrigen Wurzeln fast umschlingt. So erinnert diese märchenhafte Szene schon fast an die Sage der Runen. In dieser soll der Gott Odin nach dem Geheimnis der Runen gesucht haben um deren Zauberkräfte zu beherrschen. Nachdem er, als Preis für sein Unterfangen an dem Weltenbaum neun Tage lang hing, habe er endlich im Urdbrunnen unter sich das Geheimnis der Runen sehen können. Genau diese Erzählung kann man sich hier wirklich gut vorstellen:

Blick über die Ringmauer zum südlichen Wehrbau
Blick über die Ringmauer zum südlichen Wehrbau
Großer, alter Baum auf der Burgruine unterhalb des Bergfriedes, schaut über der Ringmauer hervor
Großer, alter Baum auf der Burgruine unterhalb des Bergfriedes, schaut über der Ringmauer hervor
Der Burgbrunnen in mystischer Szene, neben einem verwunschen aussehendem Baum auf der Ruine der Burg Hohenecken
Der Burgbrunnen in mystischer Szene, neben einem verwunschen aussehendem Baum auf der Ruine
Alter Baum am Brunnen mit seltsam geformten, großen Wurzeln
Alter Baum am Brunnen mit seltsam geformten, großen Wurzeln

Burg Hohenecken—Hildegardsage

Aber auch eine eigene Sage hat diese Burg und zwar spielt hier die sogenannte „Hildegardsage“. Diese handelt von einer tragischen Liebesgeschichte. Kurz gesagt wurde der Tochter des Ritters von Hoheneck, vorausgesagt, dass ihr Geliebter durch ihren Pfeil den Tod finden würde. Bei der Jagd schoss sie einen Raubvogel zu Boden. Den Pfeil zog der heimtückische Hanno Wilenstein heraus und ermordetet mit ihm den Geliebten von Hildegard. Todunglücklich aufgrund des Verlustes ging sie infolgedessen ins Kloster und der Mörder wurde nie mehr gesehen. Ein wirklich sagenhafter Ort also und lohnenswert zu fotografieren:

Gemäuer der Ruine hinter einer größeren Wiese.
Gemäuer der Ruine hinter einer größeren Wiese.
Jakobsmuschel auf der Burgruine
Jakobsmuschel auf der Burgruine
Überreste der Mauern der Ruine. Hier soll es im ersten Stock den Kaisersaal und im zweiten Stock die Kapelle gegeben haben.
Überreste der Mauern der Ruine. Hier soll es im ersten Stock den Kaisersaal und im zweiten Stock die Kapelle gegeben haben.
Sonnenlicht scheint durch eine erhaltene Fensteröffnung in den Mauern der Ruine hervor
Sonnenlicht scheint durch eine erhaltene Fensteröffnung in den Mauern der Ruine hervor
Mittelalterliche Mauern der Ruine
Mittelalterliche Mauern der Ruine
Blick durch das Burgtor auf die Schildmauer mit Bergfried der Burg Hohenecken in Kaiserslautern
Blick durch das Burgtor auf die Schildmauer mit Bergfried der Burg Hohenecken in Kaiserslautern
Ausblick auf den Turm der Burg Hohenecken in Kaiserslautern.
Ausblick auf den Turm der Burg Hohenecken in Kaiserslautern.
Burg Hohenecken in Kaiserslautern beim Gelterswoog
Burg Hohenecken in Kaiserslautern beim Gelterswoog
Ruine der Burg Hohenecken in Kaiserslautern. Schwarz-weiß fotografiert.
Die Burg in schwarz-weiß fotografiert.
Eingang beim St. Rochus Brunnen auf dem Weg zur Burg Hohenecken
Eingang beim St. Rochus Brunnen auf dem Weg zur Burg Hohenecken
Rochuskapelle auf dem Weg zur Burg
Rochuskapelle auf dem Weg zur Burg
Brunnen vor der Rochus-Kapelle
Brunnen vor der Rochus-Kapelle

Quelle der Informationen über die Burg Hohenecken sowie ihrer Sage: Infoschilder des Förderverein Burg Hohenecken e.V.

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