Die Burg Hohenecken in Kaiserslautern beim Gelterswoog in Rheinland-Pfalz geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Auch wenn sie immer wieder zerstört und wieder umgebaut wurde, kann man heute noch durch die eindrucksvollen Ruinen erahnen, wie mächtig sie einst war. Mit den vielen hohen Mauern und den zahlreichen eingelassenen Fenstern ist sie auf jeden Fall ein sehenswertes, mittelalterliches Fotomotiv. So schmückt zudem ein verwunschener, alter Baum den steinernen Burgbrunnen, den er mit seinen knorrigen Wurzeln fast umschlingt. So erinnert diese märchenhafte Szene schon fast an die Sage der Runen. In dieser soll der Gott Odin nach dem Geheimnis der Runen gesucht haben um deren Zauberkräfte zu beherrschen. Nachdem er, als Preis für sein Unterfangen an dem Weltenbaum neun Tage lang hing, habe er endlich im Urdbrunnen unter sich das Geheimnis der Runen sehen können. Genau diese Erzählung kann man sich hier wirklich gut vorstellen:
Burg Hohenecken—Hildegardsage
Aber auch eine eigene Sage hat diese Burg und zwar spielt hier die sogenannte „Hildegardsage“. Diese handelt von einer tragischen Liebesgeschichte. Kurz gesagt wurde der Tochter des Ritters von Hoheneck, vorausgesagt, dass ihr Geliebter durch ihren Pfeil den Tod finden würde. Bei der Jagd schoss sie einen Raubvogel zu Boden. Den Pfeil zog der heimtückische Hanno Wilenstein heraus und ermordetet mit ihm den Geliebten von Hildegard. Todunglücklich aufgrund des Verlustes ging sie infolgedessen ins Kloster und der Mörder wurde nie mehr gesehen. Ein wirklich sagenhafter Ort also und lohnenswert zu fotografieren:
Quelle der Informationen über die Burg Hohenecken sowie ihrer Sage: Infoschilder des Förderverein Burg Hohenecken e.V.
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