Das idyllische Lambsbachtal im saarländischen Kirrberg liegt in unmittelbarer Nähe der Merburg und zeichnet sich durch den märchenhaften Wald rund um den Lambsbach aus. Dieser ist zu jeder Jahreszeit ein sehenswertes Naturschauspiel. Im Frühling und im Sommer glitzert die Oberfläche des Lambsbaches zwischen dem Grün der Pflanzen und den vielen alten Bäumen hervor. Fast schon mystisch wirken so die Spiegelungen der Umgebung auf der Wasseroberfläche. Diese sind auf jeden Fall ein wirklich hervorragendes Fotomotiv des Homburger Waldes:
Lambsbachtal—Totenstein und Reiterbrunnen
Geht man anschließend von Kirrberg aus in Richtung des verwunschenen Schloss Karlsberg, gelangt man an sagenumwobene Orte. Wie zum Beispiel der verwitterte Reiterbrunnen, welcher gleich neben der Landstraße bei einem Wanderparkplatz steht. Nach einer Sage soll hier ein Offiziers-Reiter im Dreißigjährigen Krieg auf der Flucht vor dem Feind drei weiße Geister gesehen haben, die ihn zu sich winkten. Kurz darauf sei er in ihre Richtung direkt in das Gewässer beim Lambsgraben geritten und für immer versunken. Weshalb hier auch das Denkmal des Reiterbrunnens steht. Direkt gegenüber auf der Straßenseite, wenn man in Richtung Schlossberg weitergehen würde, erscheint darüber hinaus ein weiterer Ort mit schauerhafter Geschichte im Lambsbachtal: Der Totenstein. Dieser ist Teil eines uralten Hügelgrabes aus keltischer Zeit. Ganz unwahrscheinlich steht dieser am Wegesrand vor dem Wald. Folglich ist auch er ein besonders Fotomotiv mit seiner spitzen Form, mit der er hier wie ein einsamer Wächter über den Toten wacht.
Weitere Bilder aus dem Homburger Wald: