VON DER MERBURG

Posted on

Von der Merburg in Kirrberg ist kaum noch etwas erhalten. Sie ist die kleinste Burg im Saarland und stammt aus dem 11. Jahrhundert. Dort wurde sie bei der ehemaligen Gerichtsstätte, auch „Malstätte“ genannt, erbaut. Man findet heute ihre alten Ruinen hinter dem Fischweiher beim Lambsbachtal von Homburg vor, oder hinter, je nachdem, wie herum man geht. Nur noch einige Mauern und enge Gänge sind nach einem teilweisen Wiederaufbau hier ersichtlich. Man kann zum Beispiel noch den mächtigen Felsen, auf dem sie erbaut wurde, bestaunen. Aber das war es noch nicht, denn es gibt noch etwas Sagenhaftes über die Burg zu erzählen. Denn vor langer Zeit soll hier der gefürchtete Raubritter namens „Mala“ residiert und die Umgebung unsicher gemacht haben. Dies kann man sich in einigen Gängen der Anlage noch sehr gut vorstellen, wie der unehrenhafte Ritter hier einst mit seinen erbeuteten Schätzen durchging:

Gang der in die Burgruine führt
Gang der in die Burgruine führt
Treppenstufen hoch zur Burg
Treppenstufen hoch zur Burg
Enger Gang zwischen den Felsen der Merburg
Enger Gang zwischen den Felsen der Merburg
Pfauenauge auf dem Grund vor der Merburg
Pfauenauge auf dem Grund vor der Burgruine
Blick durch die wenig erhaltenen Mauerreste von der Merburg
Blick durch die wenig erhaltenen Mauerreste
Alter Durchgang von der Merburg. Hier kann man sich noch sehr gut vorstellen, wie die Burgherren hier einst durchgegangen sind
Alter Durchgang der Merburg. Hier kann man sich noch sehr gut vorstellen, wie die Burgherren hier einst durchgegangen sind
Reste des Turmes der Merburg
Reste des Turmes der Merburg
Der gewaltige Felsen von der Merburg
Der gewaltige Felsen der Merburg
Die ganze Merburgruine von unten fotografiert
Die ganze Merburgruine von unten fotografiert
Der Weg zur Burg vom Weiher aus
Der Weg zur Burg vom Weiher aus
Die Merburgruine spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Gewässer wider
Die Merburgruine spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Gewässer wider
Ausblick über den malerischen Fischweiher zur Ruine
Ausblick über den malerischen Fischweiher zur Ruine
Der Fischweiher unterhalb der Merburg in Kirrberg mit der Fischerhütte
Der Fischweiher unterhalb der Merburg in Kirrberg mit der Fischerhütte

Von der Merburg zum Stumpfen Gipfel

Von der Merburg zum Stumpfen Gipfel läuft man ein gutes Stück durch den malerischen Homburger Wald. Hier kommt man an der verträumten Märchenschlucht vorbei, die im dunklen Schatten der Mittagssonne ganz besonders verzaubert wirkt. An moosigen Waldböden vorbei und durch tiefes Waldgebiet kann man hier in Ruhe wandern. Aber warum sollte man überhaupt den Stumpfen Gipfel besuchen? Uralt soll er sein. Er ist ein abgestumpfter Hügel mitten im Homburger Wald in der Nähe des Schlossberges. Schon zur Zeit der Kelten soll er für mysteriöse Zwecke verwendet worden sein. So soll er entweder als Ritualsplatz für die Opferung gedient haben oder eine Art Versammlungsort für Druiden gewesen sein. Auf jeden Fall setzten beide Vermutungen voraus, dass der flache seltsame Felsen oben auf dem Platz des Plateaus dafür verwendet wurde. So ist es ein seltsames Gefühl, diesen einsamen und noch dazu stillen Berg hinaufzusteigen und nichts als diesen Stein und die dunklen Schatten zahlreicher Bäume vorzufinden:

Verträumter Waldweg in der Nähe des Fischweihers und von der Merburg
Verträumter Waldweg in der Nähe des Fischweihers
Blick durch die Märchenschlucht in Kirrberg
Die Märchenschlucht
Dunkle Schlucht von oben fotografiert
Dunkle Schlucht von oben fotografiert
Baumgang durch den Wald in der Nähe von der Merburg
Baumgang durch den Wald
Schattiger Waldweg neben moosigem Grün in der Nähe von der Merburg
Schattiger Waldweg neben moosigem Grün
Alte Bäume in sanftem Schatten auf dem Weg von der Merburg zum Stumpfen Gipfel
Alte Bäume in sanftem Schatten auf dem Weg von der Merburg zum Stumpfen Gipfel
Fantastischer Baum im Homburger Wald
Fantastischer Baum im Homburger Wald
Alter Baum auf dem Weg mit "Elfentür". Einlassung im Holz, die stark an eine runde Tür erinnert.
Alter Baum mit "Elfentür". Einlassung im Holz, die mitunter stark an eine runde Tür erinnert.
Kahles Feld mit wenigen Bäumen vor dem Aufstieg des Gipfels
Kahles Feld mit anfänglich wenigen Bäumen vor dem Aufstieg des Gipfels
Dunkle Schatten der Nadelbäume auf dem Treppenaufstieg des Gipfels
Dunkle Schatten der Nadelbäume auf dem Treppenaufstieg des Gipfels
Alter Treppenaufstieg auf den mystischen Berg mitten im Wald
Alter Treppenaufstieg auf den mystischen Berg
Der mysteriöse Stumpfe Gipfel im Homburger Wald
Der mysteriöse Stumpfe Gipfel im Homburger Wald
Der uralte Felsen auf dem Stumpfen Gipfel, welcher schon von den Kelten genutzt worden soll
Der uralte Felsen auf dem Stumpfen Gipfel, welcher schon von den Kelten genutzt worden soll
Seltsam kräftige Schatten zeigen auf die Mitte des Stumpfen Gipfels zur Mittagszeit
Seltsam kräftige Schatten zeigen auf die Mitte des Stumpfen Gipfels zur Mittagszeit
Nahaufnahme des Felsens
Nahaufnahme des Felsens

Quelle der Informationen über die örtlichen Sagen: Karl Lohmeyer "Sagen der Saar" Gesamtausgabe, 1. Auflage 2011, Geistkirch

Weitere Bilder aus dem Homburger Wald: